Haarausfall & Haarverlust

Montag, 19. Oktober 2020

Haarausfall & Haarverlust

Im Grunde bedeutet Haarausfall, dass das Haar dort fehlt, wo früher Haar gewachsen ist. Dass einem Haare ausfallen ist an sich ganz natürlich. Von übermäßigem Haarausfall spricht man dann, wenn einem pro Tag mehr als 100 Haare ausfallen. Dies kann ein Ergebnis normaler biologischer Vorgänge sein oder ersichtlicher Krankheiten. In diesem Artikel werden wir auf die verschiedenen Arten näher eingehen.

Ursachen

  • Genetik & Vererbung
  • Krankheit
  • Mechanische Ursachen
  • Gesundheitsprobleme
  • Stress
  • Ernährung
  • Medikamente
  • Hormonelle Veränderungen
  • Niedriges Wohlbefinden der Kopfhaut (Schuppenflechten)

Anzeichen

Unsere Haare befinden sich in einem Wachstumszyklus von 2 bis zu 6 Jahren. Dass ein Haar irgendwann ausfallen wird, ist also ganz klar! Wer allerdings mehr als 100 Haare pro Tag verliert sollte den Hautarzt aufsuchen. Bemerkbar macht sich verstärkter Haarausfall beispielsweise beim Haare waschen und morgens am Kopfpolster.

Behandlung

Bevor es zu einer Behandlung kommt, sollte zuerst festgestellt werden, was die Ursache des Haarverlusts ist. Handelt es sich beispielsweise um eine genetische Veranlagung, eine Störung des Immunsystems oder eine der anderen bereits oben genannten Ursachen.

Die häufigsten Arten des Haarausfalls sind der erbliche (androgenetische) Haarausfall und der kreisrunde Haarausfall.

Androgenetische Alopezie (Erblicher Haarausfall)

Beim erblichen Haarausfall werden die Haare bei der Frau meist um den Scheitel herum weniger und anschließend insgesamt dünner. Besonders häufig kommt dies in der Pubertät und in den Wechseljahren vor, da der Körper in diesen Phasen starke hormonelle Veränderungen durchmacht. In der Pubertät bildet der Körper junger Frauen neben weiblichen Geschlechtshormonen auch sogenanntes DHEA (Dihydroepiandrosteron), ein männliches Geschelchtshormon, welches die Wachstumphasen der Haare verkürzen können. Spezielle Enzyme in der Haarwurzel schützen diese vor dem Ausfall, sind davon erblich bedingt zu wenig vorhanden, kommt es zum Haarverlust. Gleich ist es in den Wechseljahren: Fehlen schützende Enzyme in der Haarwurzel, tendieren sie durch den Hormonwechsel schneller auszufallen.

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Kreisrunder Haarausfall

Die Ursachen für kreisrunden Haarausfall sind noch nicht genau geklärt, in vielen Fällen heilt er aber von selbst. Sobald er auftritt trotzdem unbedingt einen Arzt aufsuchen! Besondere Reiz- und Kortisontherapien können hier helfen.

Andere Ursachen

In vielen Fällen kann Haarausfall und Haarverlust von schlechter Ernährung, Stress oder zu viel Belastungen der Haare durch beispielsweise Extensions oder Colorationen kommen. Überlege dir, was für deine Haare besonders belastend sein könnte und stelle gegebenfalls deine Pflegeroutine um. Zu den genauen Bedürfnissen deiner Haare frage am besten deine/n Friseur/in.

Diese Nahrungsmittel stärken die Haare:

  • Kokosöl: Ideal verwendbar als Haarmaske
  • Äpfel: stecken voll wichtiger Vitamine und Antioxidantien
  • Zitronen: Vitamin C und Eisen für starke Haare
  • Heidelbeeren: stecken voll wichtiger Vitamine und Antioxidantien
  • Spargel: Vitamine und Radikalfänger
  • Fisch: enthält Biotin zur Zellstärkung
  • Hülsenfrüchte: enthält Spurenelement Zink für glänzendes Haar

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